Die ACQUANDAS GmbH ist ein Technologieunternehmen, das Dünnschichtkomponenten für das Gesundheitswesen – insbesondere für OEMs medizinischer Geräte – und andere Industriemärkte wie die Automobil- und Konsumelektronikindustrie liefert. ACQUANDAS wurde 2012 gegründet und hat seinen Sitz in Kiel, Deutschland. Basierend auf modernsten mikrosystemtechnischen Verfahren stellt ACQUANDAS eine völlig neue Generation von metallischen Komponenten für Anwendungen in Medizinprodukten und vielen anderen Produkten her. Die Kombination aus der Möglichkeit, miniaturisierte Strukturen wie mikrostrukturierte Nitinol-Dünnschichten mit hoher Strukturauflösung, hoher geometrischer Komplexität, ausgezeichneter Biokompatibilität und verbesserten mechanischen Eigenschaften herzustellen, ist einzigartig.

FiberCheck ist das Ergebnis einer interdisziplinären Zusammenarbeit eines Forscherteams der Technischen Universität Chemnitz mit dem Ziel, ein System zu entwickeln, das Schäden in Faserkunststoffverbunden erkennt und diese fortlaufend überwacht. Besonderer Fokus liegt derzeit auf dem Bereich Faserkunststoffverbunde in Rotorblättern von Windkraftanlagen. Rotorblätter sind für eine Lebensdauer von 20 Jahren konzipiert. Aber schon nach durchschnittlich 5 bis 10 Jahren werden wesentliche Instandsetzungen aufgrund von Materialermüdung notwendig. Durch ein frühzeitiges Erkennen von Veränderungen in der Bauteilstruktur könnten größere Schäden bzw. Störungen vermieden werden. Durch die Kombination mehrerer innovativer Sensorsysteme möchte FiberCheck diesem Problem begegnen und langfristig eine kontinuierliche Zustandsüberwachung von Rotorblätter an Windkraftanlagen ermöglichen. Zudem sollen Informationen zu Eisansatz bzw. -freiheit sowie Lastenwirkung an den einzelnen Rotorblättern jederzeit verfügbar werden.

Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU kann auf eine über 25 jährige Erfolgsgeschichte zurück blicken und zählt heute mit zu den größten Instituten in der Fraunhofer-Gesellschaft. Mit seiner Vielzahl an Leistungsangeboten kann das IWU führende Lösungen für verschiedenste Geschäftsfelder anbieten. Unter dem Leitgedanken „ressourceneffiziente Produktion“ wird somit an aktuellen Fragestellungen aus den Bereichen Mobilität, Produktionssysteme und Life Sciences anwendungsorientiert geforscht. In der Abteilung Adaptronik werden innovative Sensor- und Aktorsysteme entwickelt. Der Fokus dabei liegt auf die Schaffung von Lösungen, die mit herkömmlicher Technologie nicht möglich wären. Eine dieser neuen Technologien ist die FGL-Sensorik, die im Rahmen dieses Netzwerks zur Marktreife gebracht werden soll.

Das Fraunhofer IWU hat sich zudem in seiner langen Geschichte als erfolgreiche Netzwerkeinrichtung etabliert. Dies spiegelt sich sowohl in der Vielzahl an Netzwerkpartnerschaften als auch in der Leitung mehrerer selbstinitiierter Netzwerke wider.

IncaFiber metallisiert Kohlenstofffasern in Form von Roving- und Flächenmaterial (Gewebe, Gelege) u.a. mit Kupfer, Zinn und Zink. Hierdurch wird das Eigenschaftsspektrum der Fasern und der daraus hergestellten CFK erweitert. Erzielt werden die Steigerung funktionaler Eigenschaften wie elektrische und thermische Leitfähigkeit ebenso wie eine haftvermittelnde Wirkung, bspw. zu Verschleißschutzschichten, als auch metallischer Glanz in der typischen Carbonoptik. Monofunktionale lasttragende CFK-Bauteile werden somit zu multifunktionalen Bauteilen mit integrierter Stromleitung, elektrischer Kontaktierbarkeit (Löten), elektromagnetischer Schirmung, antistatischen Eigenschaften, sensorischen und aktorischen Funktionen und verschleißfesten Oberflächen erweitert. Hierdurch können Gewichtseinsparungen realisiert und Fertigungsaufwand reduziert werden, da zusätzliche Elemente wie Kabel, Stecker und metallische Gitter nicht mehr benötigt werden. Individuell angepasste Oberflächeneigenschaften können die Verarbeitbarkeit und das Eigenschaftsspektrum (z.B. Haftvermögen) von Kohlenstofffaserrovings, -gelegen und -geweben angepasst auf das jeweilige Anwendungsspektrum verbessern. Inca-Fiber bietet die Möglichkeit die Oberflächen von Kohlenstofffaser nach Wunsch einzustellen. Dabei kann Inca-Fiber Struktur-Eigenschaftsbeziehungen bestimmen, Muster bereitstellen und Analysen anfertigen.

Ingpuls ist ein Werkstoffunternehmen, das Produkte auf Basis von Formgedächtnislegierungen (FGL) entwickelt und produziert. Smart Materials, wie NiTi – Formgedächtnislegierungen (kurz: NiTi-FGL), werden uns überall dort begegnen, wo Stellbewegungen und/oder Stellkräfte erforderlich oder gewünscht sind. Ob im Haushaltsgerät, im Automobil, in der Heizung, im Smartphone, im Satellit oder sogar als Funktionsimplantat im menschlichen Körper. Besondere Eigenschaften ermöglichen durch FGL die Entwicklung besonders effizienter Produkte und Systeme. Durch den geschickten Einsatz dieser Funktionswerkstoffe werden in unserer übertechnologisierten Welt komplexe Baugruppen wieder übersichtlicher, kleiner und leichter. Auf diese Weise werden nicht nur Kosten gesenkt, sondern auch wertvolle Rohstoffe geschont, was unserer Welt und damit uns Menschen zu Gute kommt. Ingpuls designt unter Zuhilfenahme modernster Herstellungs- und Charakterisierungsmethoden FGL mit den Eigenschaften, die für innovative Produkte benötigt werden. Anschließend produziert Ingpuls diese Werkstoffe und entwickelt die Produkte mit den gewünschten Funktionen. So entstehen High-Tech Produkte, in dessen Zentrum die FGL-Komponente steht, aus einem Guss.

Das Team von memetis vereint langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Realisierung von folienbasierten Miniatur-Aktoren aus Formgedächtnislegierung (FGL) am Karlsruhe Institut für Technologie (KIT). Eine Reihe von Anwendungen wurden, teils in enger Abstimmung mit der Industrie, analysiert und weiterentwickelt. Die hierdurch gewonnene Expertise stellt eine wertvolle Grundlage für unsere Tätigkeit in der Konstruktion und Herstellung von leistungsstarken Miniatur-Aktoren aus Formgedächtnislegierung mit breitem Anwendungsfeld. Die spezifischen Vorteile von folienbasierten Formgedächtnis-Aktoren sind ein einfaches, höchst anpassbares Design, ein robustes Funktionsprinzip (elektrisches Widerstandsheizen), ein geräuschloser Betrieb und sehr hohe Arbeitsdichten im Vergleich zu anderen Aktortechnologien. Durch die Verwendung von Folien anstelle von Drähten ergeben sich als zusätzliche Vorteile ein großes Oberfläche-zu-Volumen Verhältnis (kurze Schaltzeiten unabhängig von der Aktorkraft) und die Realisierbarkeit komplexer Strukturen (Kombination mehrerer oder mehrdimensionaler Aktoren in einem einzigen Bauteil).

Die CONTAG AG ist ein mittelständischer Leiterplattenhersteller mit 72 Mitarbeitern und wurde 1981 gegründet. Der Tätigkeitsschwerpunkt des Berliner Unternehmens liegt in der Eildienstfertigung von Leiterplatten-Prototypen für die innovative Elektronikindustrie. Durch kontinuierliche Maschineninvestitionen und einen hochqualifizierten Mitarbeiterstamm ist die CONTAG AG in der Lage, technologische Innovationen in der Leiterplatten- sowie Aufbau- und Verbindungstechnik voranzutreiben und zu einem produktionsfähigen Standard zu entwickeln. In den letzten Jahren realisierte das Unternehmen erfolgreich verschiedenste FuE-Projekte mit Hochschulpartnern sowie Unternehmen aus der Elektronikindustrie. Ein junges Technologiefeld befasst sich mit der sog. „Conformable Electronics“, bei der u.a. dehnbare Substrate und innovative Druck-, 3D- sowie Aufbau- und Verbindungstechnologien zur Anwendung kommen. Die Mitwirkung in diesem Konsortium bietet die Chance, sich in diesen dynamischen Wachstumsmarkt neue innovative Anwendungen und Produktfelder zu erschließen.